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Block Dresden 2012

10.01.2012 Mit dem Aufmarsch im Februar versuchen Neonazis alljährlich, durch das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 an einen damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“ anzuknüpfen.

Wie in den vergangenen Jahren planen mehrere Tausend Rechtsradikale aus ganz Europa auch in diesem Jahr am Tag der Bombardierung auf Dresden einen so genannten „Trauerzug“ und wollen so erneut die Geschichte auf ihre Weise umdeuten.

Ihr Versuch, Dresden im Februar 2010 zu durchlaufen, konnte Dank der Organisation des Bündnisses „Dresden Nazifrei“ und der Unterstützung zahlreicher Antifa-Gruppen, lokaler Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden sowie weiteren Organisationen und Einzelpersonen erfolgreich verhindert werden. Im vergangenen Jahr sorgte dann die Art und Weise, wie die Ordungskräfte im Vorfeld, während der Demo und im Nachhinein agierten, für berechtigte Entrüstung bei den Demonstrierenden.

Auch für 2012 – 67 Jahre nach der Bombardierung auf Dresden – haben Rechtsradikale angekündigt, mehrere Veranstaltungen zum Jahrestag durchzuführen. Seit Jahren versuchen sie so die Bombardierung Dresdens für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, an bestehende Mythen und Gedenkkulturen anzuknüpfen.
Die jüngsten Ereignisse rund um die "Zwickauer Terrorzelle" haben einmal mehr gezeigt, dass die Nazis neben der Inanspruchnahme demokratischer Rechte wie das Versammlungsgesetz auch gewaltsame Mittel in Kauf nehmen für die Durchsetzung ihrer menschenverachtenden Ideologie. 

In den vergangenen drei Jahren zeigten die Landesjugendwerke der Arbeiterwohlfahrt in Berlin und Brandenburg gemeinsam Ihre Flaggen in Dresden. Und auch im 4. Jahr werden wir dabei sein!

Lasst uns gemeinsam Flagge zeigen!
Lasst uns gemeinsam friedlich gegen Faschismus und Geschichtsverdrehung demonstrieren!