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Ferienfreizeiten und noch manches mehr

25.06.2011 Zum Start der diesjährigen Ferienfreizeiten hat die MOZ dem Ortsjugendwerk Strausberg einen Artikel gewidmet...

Strausberg (moz) Von Christian Muhs (24)

„Wir sind seit 2007 aktiv“, berichtet Christoph Götz, Mitglied im Ortsjugendwerk (OJW) der Arbeiterwohlfahrt Strausberg, das seinen Sitz im Otto-Grotewohl-Ring 1 beim AWO-Ortsverein hat.Die Jugendorganisation ist aus einem bunten Haufen engagierter junger Menschen hervorgegangen, die in den Sommermonaten der vergangenen Jahre bei der AWO Strausberg als Betreuer die Ferienfahrten begleiteten und zum Teil noch immer begleiten. Mit der Zielstellung, Kindern eine schöne Ferienzeit zu bescheren und sich darüber hinaus auch regional mit den Wünschen der Jugend befassen zu wollen, begann die Arbeit.

„Wir organisieren selbst Events und beteiligen uns als Ortsjugendwerk an lokalen Festen“, erläutert Christoph Götz. Zuletzt beim Familienfest unter dem Motto „Gut Drauf“ in der Großen Straße. Dabei wurden die AWO-Reisekataloge verteilt, zudem kleinen und großen Besuchern Spiel und Spaß geboten. Sämtliche Aufgaben und Aktivitäten dieser Art erfolgen auf ehrenamtlicher Basis: „Man bekommt für die Arbeit kein Geld, aber etwas sehr viel Wertvolleres“, betont Mitstreiterin Franziska Träber.

Auch diesen Sommer ist es wieder soweit – die Ferienfreizeiten bedeuten für die knapp 70 Mitglieder des OJW im Alter von 16 Jahren bis Mitte 30 eine Menge Verantwortung, aber auch viel Spaß. Ein Großteil der Mitglieder fährt Jahr für Jahr im Auftrag der Arbeiterwohlfahrt als Betreuer und Teamer mit in die Camps. „Warum in die Ferne schweifen, kann man auch zur AWO greifen!“, dichtete dazu Jonas Johne, der schon mehrere Jahre in Camps fährt und ebenfalls Mitglied im OJW ist.

Den Teamern wird eine gute Ausbildung geboten, und jedes Jahr suchen die Organisatoren neue junge Leute, die mit auf Ferienfreizeiten fahren wollen. „Als ich zur AWO kam, ahnte ich noch nicht, dass es einmal ein Ortsjugendwerk geben wird“, blickt Christoph Götz zurück. Heute ist das OJW eine Plattform, auf der sich die Mitglieder auch außerhalb der Fahrten austauschen, selbst Aktionen planen und sich für verschiedenste Belange junger Menschen starkmachen können. „Klar sind die Ferienfreizeiten ein wichtiges Erlebnis. Dennoch würde ich mir wünschen, dass wir uns in Zukunft noch stärker mit anderen Themen beschäftigen“, sagt Christoph Götz.

Die Mitgliedschaft ist kostenfrei und bedarf keiner Betreuertätigkeit, um sich zu engagieren, wie kürzlich beim Kindertagsfest an der Fähre. In nächster Zeit beteiligt sich das OJW beim Kindergartenfest der Kita Zwergenland sowie dem Drachenbootrennen im Kulturpark.